Fachlich geprüft | Stand: 27.04.2026
Direkt zum Freibetrags-Rechner springenViele Menschen im Bürgergeld-Bezug fragen sich: „Lohnt es sich überhaupt, arbeiten zu gehen, wenn das Jobcenter fast alles wieder abzieht?“ Die Antwort lautet ganz klar: Ja, Arbeit lohnt sich immer. Durch die sogenannten Erwerbstätigenfreibeträge bleibt Ihnen von jedem selbst verdienten Euro ein Teil anrechnungsfrei erhalten. Sie haben also am Ende des Monats immer mehr Geld zur Verfügung als ohne Job.
Berechnen Sie Ihr Plus im Geldbeutel: Unser Rechner ermittelt für Sie, wie hoch Ihr individueller Freibetrag nach § 11b SGB II ausfällt und wie viel Einkommen das Jobcenter tatsächlich auf Ihren Bedarf anrechnet. So erfahren Sie sofort, wie hoch Ihre voraussichtliche „Aufstockung“ (Bürgergeld plus Gehalt) sein wird.
Die Höhe Ihres Freibetrags richtet sich nach Ihrem Bruttoeinkommen, wird aber von Ihrem Netto abgezogen. Folgende Stufen gelten aktuell:
Redaktionell geprüft am: 27.04.2026 | Berücksichtigt die Freibetrags-Reform des Bürgergeldes.
Wichtig: Das ist eine vereinfachte Orientierung (Netto-Modell). In der Praxis zählen weitere Einkünfte (z. B. Unterhalt, Kindergeld), Absetzbeträge, Vermögen, Bedarf der BG, Brutto/Netto-Besonderheiten u. a. Verbindlich sind Gesetz/Verordnung und dein Bescheid.
Das ist die gesetzliche Logik des SGB II. Das Brutto dient als Maßstab für die Höhe des Fleiß-Bonus (den Freibetrag). Dieser Freibetrag wird dann von Ihrem tatsächlichen Auszahlungsbetrag (Netto) abgezogen. Das Ergebnis ist das „anrechenbare Einkommen“, das von Ihrem Bürgergeld-Bedarf abgezogen wird. Am Ende haben Sie also: Netto-Lohn + (Bedarf - anrechenbares Einkommen).
Ja! Für Schüler, Studenten und Auszubildende unter 25 Jahren gibt es eine besonders großzügige Regelung: Einkommen aus Ferienjobs oder Nebenjobs ist bis zur Minijob-Grenze (aktuell 538 Euro) komplett anrechnungsfrei. Das verdiente Geld darf also vollständig behalten werden, ohne dass das Bürgergeld der Eltern gekürzt wird.
Unsere Ratgeber und Generatoren basieren auf der strikten Auswertung aktueller Gesetzestexte. Sie werden von Jan (Projektleitung) & Team entwickelt und durch unser Netzwerk aus Fachberatern regelmäßig auf fachliche Korrektheit geprüft.
Wichtiger Hinweis: Unser Tool generiert Standardvorlagen zur Selbsthilfe und ersetzt keine anwaltliche Einzelfallprüfung.
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